The Popes in Rome from Late Antiquity to the Middle Ages: Conference, 17-19 March, 2016

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(NB: Speakers include ICS Advisor, Prof. Sible De Blaauw (Nijmegen), on "Liturgie als Darstellung des Papsttums vom 6. bis zum 13. Jh.").

Die Päpste und Rom zwischen Spätantike und Mittelalter. Formen der Päpstlichen Machtentfaltung
International Conference
Rome, March, 17 – 19, 2016
PROGRAM

Tagungsorte:
Deutsches Archäologisches Institut
Abteilung Rom
Via Valadier 37
00193 Roma

Bibliotheca Hertziana
Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte
Villino Stroganoff, Via Gregoriana 22
00187 Roma

Kontakt
E-Mail: sekretariat@rom.dainst.org
Tel.: 0039-(0)6-48881 461

Den historischen Rahmen der Tagung bilden die etwas mehr als 900 Jahre ab Damasus I., unter dem sich im späten 4. Jh. das römische Bischofsamt erstmals als Institution Papsttum zu manifestieren begann, bis zu Clemens V., unter dem im frühen 14. Jh. die Päpste für rund ein Jahrhundert Rom ins Exil nach Avignon verließen. Dieser Zeitraum umfasst die Entstehung des Papsttums aus dem römischen Bischofsamt in der Spätantike mit der Übernahme imperialer Ideen und Symbole des untergehenden Westreiches, die Etablierung und Ausübung der kirchlichen und der weltlichen Macht im Frühmittelalter sowie ihre Wahrnehmung in den politischen und religiösen Auseinandersetzungen mit den hochmittelalterlichen Herrschern, die mit dem Exil nach Avignon im Verlust der hegemonialen Macht zunächst endet. Das Interesse der Konferenz ist aus archäologischer und kunsthistorischer Perspektive insbesondere auf die Formen der päpstlichen Machtentfaltung in Rom gerichtet und möchte die Selbstrepräsentation und Inszenierung der Päpste in Kunst, Architektur und Baupolitik als Ausdruck ihrer religiösen und allgemein kulturpolitischen Strategien erforschen.
Die Konferenz soll dazu dienen, in exemplarischer Weise charakteristische Momente und Formen päpstlicher Machtaneignung und Machtentfaltung aufzuarbeiten. Die interdisziplinären Beiträge schärfen das Profil des Papsttums in synchroner und diachroner Perspektive. Ziel ist es, Charakteristika, Kontinuitäten, Dynamiken und Differenzen in der Aushandlung, Ausgestaltung und Performanz der päpstlichen Macht zu beleuchten.